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CGI vs. Fotografie
27. Januar 2015

CGI vs. Fotografie

Wir alle kennen CGI (Computer-Generated Imagery) aus aufwendigen Fernseh- und Filmproduktionen oder aus Computerspielen. Neue 3D Programme lassen die Grenzen von realer Fotografie oder Computer generiertem Bild verschwinden. Das Original ist nicht mehr vom generierten Bild zu unterscheiden. Große Automobilhersteller bedienen sich für ihre Kampagnen an den Möglichkeiten von CGI. Ebenso Schmuck und Uhrenhersteller. 2012 bestand der Katalog des schwedischen Möbelherstellers IKEA bereits aus 25% Computer generierter Bilder. Heute sind es mehr als 75%. In der Architektur sind gute 3D generierte Bilder nicht mehr aus dem Arbeitsalltag wegzudenken. Eine gute Visualisierung ist ein Verkaufsargument.

Selbst in die großen Werbefotostudios hat CGI seinen Einzug geschafft. Vor allem in der Produktfotografie lässt man heute eher den Computer rechnen als auf den Auflöser zu drücken. Grund dafür ist immer ausgereiftere 3D Software mit der Produkte fotorealistisch dargestellt werden können. Ein virtuelles Modell entsteht. Seine Materialeigenschaften, Lichtquellen und Spiegelungen, sowie die Position und die Blickrichtung des Betrachters können genauestens definiert werden. Aufwendiges auf- und abbauen, unzählige Testshots und aufwendige Postproduktionen sind somit nicht mehr notwendig. Ob nun auf Kamera oder Computer gesetzt wird ist einzig eine Rechenaufgabe geworden.

Die mittelständische Industrie hat CGI auch für sich entdeckt. Hier hat man ebenfalls den Vorteil einer computergenerierten Darstellung erkannt. Vor allem in den Metallindustrie erzielt man so in der reinen Produktdarstellung sauberere Ergebnisse als mit einer Fotografie. Ein Freund von mir arbeitet heute in einem Düsseldorfer Werbefotostudio, dass sich auf Produktfotografie spezialisiert hat. Seit geraumer Zeit befasst man sich dort inzwischen mit einem kleine Team von 4 Mann um den Bereich CGI. Auch hier spielen kalkulatorische Faktoren eine große Rolle. CGI ist in vielen Fällen günstiger geworden als zu Fotografieren.

Mein Fazit
Was dies für den Fotografen bedeutet ist natürlich ein unmittelbarer Wandel in seiner Arbeit. Und auch wenn große Firmen schon mit Hybrid Motiven aus CGI und Fotografie arbeiten sind aufwendige Motive noch verhältnismäßig teuer. In diesem Bereich wird sich die Imagefotogfie eben nie komplett ersetzen lassen. Was CGI im Gegensatz zum echten Auslöser auf der Kamera ausserdem nicht hat ist die Spontanität. Jede Einstellung ist auf das genaueste geplant. Und eben hier liegt die Chance für Nischendienstleistungen – Back to Analogue!

Foto
Jan Schepp

Kunde
Winter Kunststofftechnik GmbH

Quellen
„The Wallstreet Journal“
Wikipedia

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Wenn Verpackungsdesign zum Verkaufsargument wird.
10. Januar 2015

Für mein jüngstes Web-Projekt P.N. Verpackungen Paul Niklas, habe ich gemeinsam mit dem Kunden an textlichen Inhalten gearbeitet. Im Bereich Entwicklung kam mir die Idee einen Blogeintrag darüber zu schreiben, wie Verpackungsdesign den Konsumenten in der Kaufentscheidung beeinflusst.

Verpackungsdesign ist heute ein wichtiges strategisches Marketing-Instrument und unverzichtbar für den Markenaufbau. Optik, Haptik, Akustik und Material lassen das Produkt für Konsumenten erlebbar werden. Die Verpackung erzeugt Emotion im direkten Markenerlebnis.
Ein gut ausgearbeitetes Verpackungskonzept kann nicht nur den Kunden zum Impulskauf im POS (Point of Sale) bewegen sondern auch zum Wiederholungskauf. So erklärt es der Verpackungs-Experte Harald Seeger in seinem Buch „Praxisbuch Packaging“:„Wiederholungskäufe sind für den Erfolg von Marken und Konsumgütern von herausragender Wichtigkeit.“
Der sogenannte „Packshot“ in der Fernsehwerbung, wenn das Produkt zum Ende eines Spots noch einmal in unmittelbarer Nähe zu seiner Verpackung gezeigt wird ist zusätzlich zur Handlung der Werbung ein wichtiger Schlüsselreiz in Hinsicht auf die Kaufentscheidung.

Gerade darum muss eine Verpackung in Hinsicht auf seine Zielgruppe ansprechend aussehen und auffallen um nicht in der Fülle anderer Waren unterzugehen. Ein wichtiger Aspekt für den Impulskauf. Wenn Ihr mehr zu dem Thema wissen wollt kann ich Euch Harald Seegers Buch „Praxisbuch Packaging“ sehr empfehlen. Gerne könnt Ihr mir aber auch schreiben, gerne beantworte ich Fragen oder helfe Euch bei Eurem Projekt!

Foto
Entwicklung eines Willkommenspakets für den Humboldt-Club Lüdenscheid.
(Entwickelt von F.D.M. GmbH, tut2 – Arthur Ayos Dulinski, P.N. Verpackungen, Humboldt-Club Lüdenscheid)

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Mehr Wahrzeichen braucht das Land.
4. November 2014

Foucaultsches Pendel heisst es. Ein 75m Bauwerk, dass die Erdkrümmung veranschaulichen soll. Und wie ich diese Skulptur in seiner Entstehung, während ich über meiner Arbeit sitze beobachte, frage ich mich, was es bedeutet. Klar, Léon Foucault, hatte als er die Erdrotation für den Laien veranschaulichte nie gedacht, dass es mal ein Modell dieser Größenordnung zum Beweis seiner Theorie geben würde. Und noch weniger, dass das ausgerechnet im Sauerland, in Lüdenscheid, der Stadt des Lichts passieren würde. Aber was bedeutet es? Für Lüdenscheid, für uns, für mich. Und ich denke zurück, wie wir als wir Jung warn nachts auf dem Lachen lagen. Der Lachen, war ein Metallgebilde dass aussah wie ein riesiger schwarzer Papierflieger. Er befand sich im Kulturhaus Park direkt vor dem Restaurant. Und ich erinnere mich zurück, wie viele Tage wir dort verbrachten, feierten, tranken, lachten, uns zur Besinnungslosigkeit volldröhnten, einfach dort lagen, in den Himmel starrten und von der großen Welt träumten. Nichts war unmöglich denn was die Welt kostet wussten wir nicht. Es war unser Platz, einer von vielen in der Heimat, aber etwas besonderes. Unsere eigene Arche. Ein Wahrzeichen. Unser Wahrzeichen. Ich weiss nicht mal welchem Künstler wir diesen Ort zu verdanken hatten oder wo es abgeblieben ist – Flashback. Ich muss kurz lachen und dann kehre ich an meinen Schreibtisch zurück. Ich frage mich wie andere es nennen werden. Sicher ist eins. Willi und Felix, bekommen Verstärkung. Ein Wahrzeichen, ein Symbol unserer Heimat. Das Generationen unter uns inspirieren und träumen lassen wird. Von der großen weiten Welt. Von den Aufgaben und Abenteuern die Sie da draussen erwarten.

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Ich Blog mir einen
19. Oktober 2014

Meine Stadt, mein Bezirk, mein Viertel, meine Gegend, meine Strasse, mein Zuhause, mein Blog! Meine Gedanken, mein Herz, mein Leben, meine Welt reicht vom ersten bis zum 16. Stock! Ich blog mir einen, über Dies und Das und alles was es sonst noch so gibt. Einfach alles was MICH bewegt und inspiriert. Manchmal kann das einfach nur ein Statement zu bestimmten Dingen sein, vielleicht irgendwas was ich beim surfen durchs Internet gefunden habe, oder etwas was ich auf Reisen entdeckt habe oder ein Post über eine kreative Arbeit, die mir gefällt. Nun gut, genug über nix geschrieben. Ich freue mich jetzt schon auf Eure Kommentare, aber denkt dran, fair bleiben!

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